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Hintergundinformationen

 

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die vor allem in stehendem, warmem Wasser (30° C bis 45° C) leben und erst bei Temperaturen von über 60°C absterben.

Warmwasser- und Klimaanlagen und wenig durchflossene Wasserleitungen können Legionellen ideale Vermehrungsbedingungen bieten.

Für Menschen können sie gefährlich werden, wenn sie über fein versprühtes Wasser (Aerosole) z.B. beim Duschen, in Whirlpools oder über Klimaanlagen eingeatmet

werden. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin erkranken in der Bundesrepublik Deutschland jährlich etwa 6.000 bis 10.000 Menschen an der

 Legionärskrankheit. Die Inkubationszeit liegt zwischen zwei und zehn Tagen. Die Symptome sind ähnlich wie bei einer schweren Lungenentzündung.

Bei rechtzeitiger, richtiger Diagnose kann diese Lungenkrankheit mit Antibiotika gut behandelt werden. In Berlin wurden Anfang 2001 unter großem

Medieninteresse eine Reihe von Schwimmbädern wegen dem Befall von Legionellen geschlossen. Menschen wurden wegen der rechtzeitigen Reaktion

der Behörden nicht infiziert. Im Juli 2001 kam es in der spanischen Stadt Murcia zu einem Ausbruch der Krankheit. 600 Personen erkrankten, zwei davon starben.

Anfang Juli 2003 starben nach offiziellen Angaben zwei Patienten in einer Klinik in Frankfurt / Oder an der Legionellose.

Wiederkehrende Meldungen über Krankheitsfälle machen deutlich, wie wichtig Präventions- und Bekämpfungsmaßnahmen gerade auch in öffentlichen Anlagen

sind.

Überall dort, wo große Wassersysteme in Betrieb sind, treten auch Legionellen auf:

 

BETROFFEN SIND

• Krankenhäuser

• Altenheime

• Kasernen

• Hotels

• Schulen

• Sportstätten

• Schwimmbäder

• Whirlpools

• Luftbefeuchter

• Kühlkreisläufe

• Springbrunnen, Wasserfälle

 

URSACHEN

• Unregelmäßige Auslastung des Wassersystems (längere Stillstandszeiten)

• Rohrleitungssysteme mit Totleitungen

• Unzureichende Isolierung (Kalt-, Warmwassertrennung)

• Korrosive Leitungen

• Werkstoffe, die die Bildung von Biofilmen begünstigen

 

Legionellen vermehren sich immer bevorzugt dort, wo sich das Wasser nur sehr langsam, bzw. überhaupt nicht mehr bewegt und warme Temperaturen herrschen.

Zudem gelten Ablagerungen am Rohrleitungssystem, durch Korrosion oder Biofilme verursacht, als ideale „Nistplätze“. Dem gilt es, durch gezielte Maßnahmen

entgegenzuwirken.

Wurden Legionellen erst einmal festgestellt, sind zunächst die Gegebenheiten vor Ort zu analysieren. Möglicherweise müssen mehrere Gegenmaßnahmen getroffen werden,

die ineinander greifen, so dass Legionellen auf Dauer keine Chance mehr haben. AK-Ozonanlagen empfiehlt, es gar nicht so weit kommen zu lassen und frühzeitig

vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Dies spart langfristig Zeit und Geld und schafft Vertrauen bei Ihren Kunden, Gästen, Verbrauchern.

 

MÖGLICHE MASSNAHMEN

DESINFEKTION NACH TRINKWASSERVERORDNUNG

AK-Ozonanlagen setzt zur Vorbeugung und Bekämpfung von Legionellen auf die Ozonisierung, einem Desinfektionsmittel, das nach Trinkwasserverordnung zugelassen

ist. Das Legionellenproblem wird damit an der Wurzel behandelt: Ozon  baut nachweislich Biofilme in Rohrleitungen ab und verhindert deren Neubildung.

 

UV-DESINFEKTION

Eine UV-Desinfektion können wir nicht empfehlen, da eine Legionellenbekämpfung nur stationär am Gerät stattfindet. Ein ausreichender Schutz kann nicht gewährleistet werden.

 

THERMISCHE BEHANDLUNG

Durch eine kurzzeitige Erhöhung der Wassertemperatur im gesamten System auf über 65 °C können Legionellen reduziert werden. Diese Methode erfordert jedoch,

dass alle Zapfstellen gleichzeitig für mindestens 3 Minuten geöffnet werden. Dies bedeutet einen großen Arbeitsaufwand sowie hohe Betriebskosten, außerdem

besteht Verbrühungsgefahr. Je nach Leitungssystem ist es schwierig, durchgängig 65 °C zu erreichen. Zudem sind nicht alle Armaturen und Leitungsmaterialien

temperaturstabil, so dass die Maßnahme nicht immer in Frage kommt. Legionellen können bei mangelnder Isolierung auch im Kaltwasserbereich vorkommen.

 

BETRIEBSTECHNISCHE

MASSNAHMEN

Wurden Legionellen an bestimmten Zapfstellen nachgewiesen (Duschen, Wasserhähne) ist das gesamte Rohrleitungssystem inklusive der Armaturen und des

Warmwasserspeichers zu untersuchen. Möglicherweise muss das gesamte Rohrleitungssystem saniert werden. Das Isolieren der Leitungen hilft dabei, eine

Temperatur von 65 °C bis zur Zapfstelle sicherzustellen, ab der Legionellen absterben. Wurden Legionellen erst einmal festgestellt, sind zunächst die Gegebenheiten vor

Ort zu analysieren. Möglicherweise müssen mehrere Gegenmaßnahmen getroffen werden, die ineinander greifen, so dass Legionellen auf Dauer keine Chance mehr haben.

AK-Ozonanlagen empfiehlt, es gar nicht so weit kommen zu lassen und frühzeitig vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Dies spart langfristig Zeit und Geld und schafft

Vertrauen bei Ihren Kunden, Gästen, Verbrauchern.

 

Wir analysieren im Gespräch mit Ihnen, was für Ihre Warmwasseranlage die jeweils effektivste Lösung zur langfristigen LegionellenBekämpfung und -Vermeidung ist.

Auch nach dem Kauf sind wir für Sie da: Überall dort, wo Wartung und Service für den zuverlässigen Betrieb der AK-Produkte gewünscht

werden.

 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: Info@AK-Ozon.de 
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Stand: 25. September 2011